Kolpingsfamilie Oberursel (Taunus) 
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Die Rubrik 'Aktuelles' enthält Nachrichten und Veranstaltungsberichte des laufenden und vorhergehenden Jahres. Ältere Beiträge werden gelöscht.



Kolpingtreff am 28. April 2024: Besuch des Stadtarchiv

Im Anschluss an bereits mehrere durchgeführten Veranstaltungen zum Thema 'unsere Stadt, die verantwortlichen Politiker und die Einrichtungen der Stadt kennen lernen' war der Kolping-Treff im Stadtarchiv und bekam durch die Leiterin Dipl. Archivarin Sylvia Goldmann einen breiten Überblick zu den dort vorhandenen Unterlagen. Sie führte durch die Archivräume und hatte eine Reihe von Unterlagen zur Einsicht ausgelegt (siehe Bild). Dazu gehörten u.a. Gründungsurkunden der Städtepartnerschaften, Unterlagen der Pfarrei, des Kolpingchors usw. Viele Fragen wurden auch zur Familienforschung gestellt, die Anlass für manchen Teilnehmer waren, sich näher damit zu beschäftigen, zumal ein Großteil mittlerweile digitalisiert ist und über das Internet eingesehen werden kann. Die weitere Digitalisierung sei eine Aufgabe der nächsten Zeit.



Kolping-Treff am 23. April 2024:
Die Arbeit des BSO
Was machen eigentlich die 147 Arbeitskräfte des BSO? Darüber berichtete der Leiter der Bau & Service Oberursel (BSO), Michael Maag, beim Kolping-Treff sehr eingehend und praxisnah. Alle Teilnehmer waren überrascht von der Breite des Aufgabengebiets. Zunächst erläutere Maag die Aufgaben im Immobilienmanagement, in dem es 128 Liegenschaften zu betreuen gibt. Dazu gehören u.a. das Alte Rathaus, die Hospitalkirche, das Vortaunusmuseum, städtische Kindergärten, eine Reihe von Wohnhäusern und die Brunnen. 27 Personen sind in diesem Bereich beschäftigt. Es geht hierbei aber nie um die grundsätzlichen Entscheidungen, die der Politik obgliegen, sondern um die Umsetzung, Kontrolle usw. Ein breites Feld der Erläuterungen – aber auch der Rückfagen und der  Diskussion - nahmen die Fragen zur Betreuung der Grünflächen ein, die etwa 150000 qm umfassen. 17 Personen sind hierin beschäftigt. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Spielplätze, Friedhöfe  und die zahlosen kleinen Rabatte. Hier strebt Maag eine vollständige derzeit nicht vorhanden lückenlose Bestandaufnahme, eine bessere Koordinierung und Systematik an. 22 Beschäftigte gibt es in der Abfallwirtschaft und im Betriebshof. Viele Bereiche, wie z. B. die Forstwirtschaft usw., konnten aus Zeitgründen  nur kurz  angeschnitten werden. Hierüber soll evtl. in einem späteren weiteren Treffen gesprochen werden. Zu berücksichtigen sei auch, dass zur Winterzeit von diesen 147 Beschäftigen immer 50 in Bereitschaft für den Winterdienst stehen müssten, um hier eine ausreichende Besetzung für einen Dreischichtendienst zu gewährleisten.


KOLPING-TREFF am  26.03.2024: 

Gespräch mit Pfarrer Ludwig Reichert

Genau in die Karwoche passend war der Vortrag und das Gespräch mit Pfarrer Ludwig Reichert zum Thema ''In der Mitte der Nacht liegt der Anfang eines neuen Tages – Die besondere Botschaft der Kar- und Ostertage'. Das Geschehen der Karwoche gibt den Kern des christlichen Glaubens wieder. Pfarrer Reichert schilderte, wie Jesus zunächst 30 Jahre als Handwerker in seiner Familie lebte bis er sie verließ. Am Jordan wurde er von Johannes getauft und ging dann seinen Weg. Er wirkte vornehmlich im Norden des Landes bei den 'kleinen Leuten'. Von ihnen wurde er angenommen und verehrt, aber die Schriftgelehrten standen ihm kritisch gegenüber. Sie störten sich daran, dass er nicht nur den Kranken heilte (Markus-Evangeliurm), sondern ihm dessen Sünden vergab und damit Gott lästern würde. Des weiteren, weil er sagte, den Temnpel abreißen zu wollen und schließlich, dass er ein König sei. Damit waren für die Schriftgelehrten genug Gründe gegeben, ihn bei den Römern anzuklagen, denn sie selbst hatten nicht die Macht, ihn zum Tode zu verurteilen. So erfolgte sein Leidensweg und die Kreuzigung, durch die er die Menschen erlöst hat. Durch seine Auferweckung wurde das Werk vollendet und der Grundstein gelegt, dass Christen an die Auferweckung nach ihrem Tod glauben. Pfarrer Reichert zitierte zum Schluss Karl Rahner mit dessen Aussage  'Wenn Gott Jesus aus dem Tod (auf)geweckt hat, dann wird er auch uns aus dem Todesschlaf (auf)erwecken. Paulus schreibt: Derselbe Gott, der Jesus Christus vomTod auferweckt hat, wird auch euren sterblichen Leib lebendig machen'.




Kolping-Treff am 27. Februar:
Kolping hilft weltweit
Mit 400 000 Mitglieder in über 60 Ländern aller Erdteile vertreten, hilft das Internationale Kolpingwerk in den Entwicklungsländern der Einen Welt und will auch dort mit seinen demokratischen Strukturen Vorbild für Gesellschaft und Kirche sein. Hierüber berichtete die Referentin für entwicklungspolitische Bildungsarbeit & Kampagnen von KOLPING INTERNATIONAL, Sigrid Stapel, die eigens aus Köln angereist war, anhand von Bildern und Kurzfilmen beim 'KOLPING-TREFF am Nachmittag'. Bei dem Engagement geht es dabei nie um Geschenke, so die Referentin, sondern um Hilfe zur Selbsthilfe, immer verbunden mit Bildungsarbeit. Z. B. der Bau und die richtige Nutzung von Zisternen. Oder die Bereitstellung von Ziegen in Burundi. Hier werden die Kleinbauern angeleitet, Dung richtig herzustellen und zu nutzen, um damit die Erträge zu steigern. Das erste Jungtier muss weiter gegeben werden, die weiteren dürfen sie selbst behalten. Die Erfolge sind deutlich sichtbar. Oder die Bereitstellung von Kleinkrediten zur Schaffung selbständiger Existenzen. Hierzu geben Mitglieder kleinere Beträge in einen gemeinsamen Topf, aus dem dann Bedürftigen Kredite zur Verfügung gestellt werden 23000 Kleinkredite waren es pro Jahr. Ausbildungsangebote sind ein weiteres wichtiges Feld. So wurden z. B. In Ruanda schon über 1000 junge Menschen in meist einjährigen Kursen ausgebildet, um so Arbeit zu finden und evtl. sogar eine eigene Existenz zu gründen.
Natürlich ist diese Arbeit nur zu leisten, wenn auch genügend Spenden eingehen. Im abgelaufenen Jahr waren das etwa 5,5 Millionen Euro. Hinzu kamen fast 5 Millionen Euro von der öffentlichen Hand. Nähere Einzelheiten und Möglichkeiten für Spenden sind auch aufgeführt im Internet unter www.kolping.net.


Mitgliederversammlung am 26. Februar
Nach dem Tod des seitherigen Vorsitzenden Dr. Christoph Müllerleile waren Nachwahlen erforderlich, um wieder einen rechtsfähigen Vorstand zu bilden. Gewählt wurden Heribert Decker als Vorsitzender und Olaf Windecker als Kassierer. Außerdem wurde eine Satzungsänderung beschlossen, nach der eine Umwandlung des eingetragenen Vereins (e.V.) in einen nicht eingetragenen Verein vollzogen werden soll. Das soll sobald als möglich geschehen, wenn restliche Verpflichtungen des e.,V. abgewickelt sind.


Spenden und sammeln

Am traditionellen Grünkohlessen von Kolping haben in diesem Jahr 250 Personen teilgenommen. Es wurde erstmals ausschließlich als 'to go' durchgeführt. Der Erlös wird jeweils für einen sozialen Zweck bereit gestellt. In diesem Jahr gehen die 1400 Euro Spenden an die Caritasarbeit der Pfarrei St. Ursula Oberursel/Steinbach. Besonderer Dank gilt der Familie Ernst, die den Oberurseler Cathering betreibt. Sie hat alles vorbereitet, hergerichtet, verteilt und sich auch selbst mit einer angesehenen Spende beteiligt.
Zum fünften Mal hat sich in diesem Jahr die Kolpingfamilie Oberursel an der Sammelaktion 'Mein Schuh tut gut' beteiligt. In den vergangenen Jahren kamen dabei insgesamt 10.000 Paar Schuhe zusammen. In diesem Jahr waren es wieder fast 1600 Paar. In 67 Kisten mit zusammen 920 kg verpackt wurden sie an die Sammelstelle gesandt. Besonderer Dank gilt hierbei Alfons Happel und Lieselotte Netz, bei denen sich die abgelieferten Schuhe häuften und die auch den Versand vornahmen. Gebrauchte und gut erhaltene Schuhe sind eine Ware, die weltweit gehandelt wird. Dafür bedient sich das Kolpingwerk seiner eigenen Recycling GmbH. Sie ist ein erfahrener Ansprechpartner für alle gemeinnützigen Organisationen. Alle Schuhe werden in einem Sortierwerk nach Qualität und Nutzungsmöglichkeiten bewertet und überwiegend in Afrika, Nahost und Osteuropa vermarktet. Der Erlös kommt der Internationalen Kolping-Stiftung zugute. Ein Drittel der Menschen in Afrika lebt vom Handel mit Gebrauchtem, das daher auch keine Konkurrenz zur heimischen Schuhindustrie darstellt.


Kolping-Treff am Dienstag, 30. Januar 2024 

'Das Abstimmungsergebnis zählt'.

Über seine Aufgaben  und die praktische Arbeit informierte und diskutierte mit den Teilnehmern Stadtverordnetenvorsteher Lothar Köhler.  Wie wird eine angemessene Teilhabe aller Fraktionen und fraktionslosen Abgeordneten erreicht? Immer mehr Parteien im Stadtparlament bedeutet immer längere Debatten. Wie kommt man trotzdem zu Entscheidungen?


Kolping spendet und sammelt

Am traditionellen Grünkohlessen von Kolping haben in diesem Jahr 250 Personen teilgenommen. Es wurde erstmals ausschließlich als 'to go' durchgeführt. Der Erlös wird jeweils für einen sozialen Zweck bereit gestellt. In diesem Jahr gehen die 1400 Euro Spenden an die Caritasarbeit der Pfarrei St. Ursula Oberursel/Steinbach. Besonderer Dank gilt der Familie Ernst, die den Oberurseler Cathering betreibt. Sie hat alles vorbereitet, hergerichtet, verteilt und sich auch selbst mit einer angesehenen Spende beteiligt.
Zum fünften Mal hat sich in diesem Jahr die Kolpingfamilie Oberursel an der Sammelaktion 'Mein Schuh tut gut' beteiligt. In den vergangenen Jahren kamen dabei insgesamt 10.000 Paar Schuhe zusammen. In diesem Jahr waren es wieder über über 1400 Paar. Besonderer Dank gilt hierbei Alfons Happel und Lieselotte Netz, bei denen sich die abgelieferten Schuhe häuften und die auch den Versand vornahmen. Gebrauchte und gut erhaltene Schuhe sind eine Ware, die weltweit gehandelt wird. Dafür bedient sich das Kolpingwerk seiner eigenen Recycling GmbH. Sie ist ein erfahrener Ansprechpartner für alle gemeinnützigen Organisationen. Alle Schuhe werden in einem Sortierwerk nach Qualität und Nutzungsmöglichkeiten bewertet und überwiegend in Afrika, Nahost und Osteuropa vermarktet. Der Erlös kommt der Internationalen Kolping-Stiftung zugute. Ein Drittel der Menschen in Afrika lebt vom Handel mit Gebrauchtem, das daher auch keine Konkurrenz zur heimischen Schuhindustrie darstellt.


Kolping-Treff am 28. November

Bewahrung der Schöpfung im 21.Jahrhundert'

Vortrag und Gespräch von Pastoralreferent Christof  Reusch, Steinbach, über 'Laudato si – die Sorge für das gemeinsame Haus' (Enzyklika von Papst Franziskus).
  

Kolping-Treff am 31. Oktober 2023

Kirche im Wandel der Zeit'
Pfarrer Reinhold Kalteier berichtet über seine persönliche Erfahrungen. Kalteier war während seiner Tätigkeit in Oberursel  der Kolping-Präses. Als ehemaliger Sprecher des Priesterrates des Bistums Limburg hat er zu diesem Thema reiche Erfahrungen, die für alle Teilnehmenden sehr interessant waren






Kolpingtreff am 28. September 2023

Stadt Oberursel in finanzielle Bedrängnis

Der Druck auf die städtischen Finanzen in Oberursel wächst, die Ratlosigkeit, wie das sich anbahnende Schuldendesaster gestemmt werden soll, auch. Oberursel Stadtkämmerer Jens Uhlig bezeichnete die finanzielle Lage der Stadt beim „Kolpingtreff“ am 28. September 2023 im Kulturcafé Windrose als „nicht sehr rosig“. Die Kinderbetreuung verursache pro Jahr Kosten von 30 Millionen Euro. Für alle übrigen Aufgaben der Stadt stehen nach Abzug der Personalkosten und der Umlagen an den Hochtaunuskreis und andere Körperschaften praktisch nur noch 10 Millionen Euro zur Verfügung. Wie davon die Sanierung des maroden Rathauses, das neue Gefahrenabwehrszentrum der Feuerwehr und die Pflichtaufgaben der Stadtverwaltung finanziert werden sollen, ist eine offene Frage.

Uhlig berichtete, dass 2006, als er ins Stadtparlament kam, nur eine Kindertagesstätte unter Dreijährige aufnahm. Etwa 5 Prozent der Eltern gaben Kinder in diese Betreuung. Heute seien es zwei Drittel der Eltern, und die anfangs freiwillige Betreuung durch die Stadt sei inzwischen gesetzliche Pflichtaufgabe.
Trotzdem hofft Uhlig, dass der Oberurseler Grundsteuersatz, der zweithöchste in Hessen, gesenkt werden kann. Wenn allerdings die finanzielle Entwicklung der Stadt so weitergehe mit jährlich 4 bis 6 Millionen Euro Defizit, die aus Rücklagen gedeckt werden müssten, gebe es ab 2027 keine Rücklagen mehr.

Stadtkämmerer Jens Uhlig beim Kolping-Treff Stadtkämmerer Jens Uhlig erläutert die Ertragsstruktur der Stadt. Das größte Feld steht für Einnahmen aus Steuern und gesetzlichen Umlagen. Rechts im Bild der Leiter des Kolpingtreffs, Heribert Decker.

Besondere Unsicherheit herrsche, was mit der flächendeckenden Einführung der Nachmittagsbetreuung für Schüler durch den Kreis im übernächsten Jahr auf die Stadt zukomme. Noch immer sei nicht klar, was aus den derzeit genutzten Horten werden soll.
Oberursel finanzielle Rettung wäre die Anerkennung als Stadt mit Sonderstatus, wie ihn Bad Homburg genieße. Das aber stehe in den Sternen und werde vom Hochtaunuskreis, der dann auf Millionenzahlungen aus Oberursel verzichten müsste, wohl heftig infrage gestellt.
Bei der lebhaften Diskussion unter Leitung von Heribert Decker klagte der Referent über die veränderte Anspruchshaltung der Bevölkerung gegenüber der Stadt. Hecken würden nicht geschnitten, Fußwege nicht gekehrt, die Stadt aber mit immer neuen Forderungen konfrontiert. Anwesende regten an, Grünstreifen vor ihrer Haustür mit Unterstützung des Bau und Service Oberursel (BSO) selbst zu bepflanzen. Uhlig, der auch für den BSO zuständig ist, stimmte zu unter der Bedingung, dass die Freiwilligen die Bepflanzung selbstständig und ganzjährig übernehmen.


Kolpingtreff am 29. August 2023

Gut geführt durch die "Blickachsen 13"

Blickachsen-Führung der Kolpingsfamilie Oberursel "Natural History of Colonization" von Fernando Sánchez Castillo. Am 29. August 2023 führte die Kunsthistorikerin Esther Walldorf den "Kolping-Treff" der Kolpingsfamilie Oberursel im Kurpark Bad Homburg durch die Skulpturen-Ausstellung "Blickachsen 13". Die Leitung hatte Heribert Decker.


Kolpingtreff am 27. Juni 2023 

Unbrauchbare Banknoten werden geschreddert

Wie fühlt sich Falschgeld an? Wohin verschwinden nicht mehr brauchbare Geldscheine? Was unterscheidet Bargeld von Buchgeld? Wie entsteht Inflation? Fragen, die beim Besuch der Oberurseler Kolpingsfamilie am 27. Juni im Frankfurter Geldmuseum der Deutschen Bundesbank beantwortet wurden. 22 Interessierte hatten sich auf Einladung des „Kolping-Treffs am Dienstag“ unter Leitung von Heribert Decker in Frankfurt-Ginnheim eingefunden, um mehr zum Thema Geld zu erfahren.

In eineinhalbstündiger Führung durch Museumspädagogin Simone Endres konnten die Oberurseler einen kleinen Einblick in die Themen Bargeld, Buchgeld, Geldpolitik und globales Geldwesen gewinnen. Dabei lernten sie auch einiges zur deutschen Zentralbankgeschichte und zur Europäischen Wirtschaft-und Währungsunion.
Teilnehmer der Führung war Kolping-Vorstandsmitglied Alfons Happel, der früher als Angestellter der Bundesbank dafür zu sorgen hatte, dass ungültig gelochte Geldscheine ordnungsgemäß verbrannt wurden. Mangels ausreichender Kontrollen kam es vor Jahrzehnten zu einer Affäre um ungetreue Bundesbankbeamte, darunter auch in Oberursel wohnende, die zur Vernichtung bestimmte Geldscheine privat vereinnahmten, und deren Verbrennung nur vortäuschten. Seitdem werden Scheine, die dem Geldverkehr entzogen werden sollen, weil sie verschmutzt oder beschädigt sind, bereits durch die Landesbanken so fein geschreddert, dass sie auch mit den besten technischen Hilfsmitteln nicht mehr wiederherstellbar sind.
Nicht ganz leicht ist es, gefälschte Noten zu erkennen, wenn die Geldscheine nicht durchleuchtet werden können. Museumsführerin Endres teilte gefälschte Noten aus und zeigte am praktischen Beispiel, wie man Fälschungen trotzdem bemerken kann. Besonders gefährdet seien 50-Euro-Scheine. Auf ihrer Website www.bundesbank.de/falschgeld steht Näheres.
Nach dem Rundgang saßen die Exkursionsteilnehmer noch eine Weile in einem nahegelegenen Gartenlokal zusammen, um das Gelderlebnis nachwirken zu lassen.

Kolping-Treff im Geldmuseum Münzen entstanden in Kleinasien um die Mitte des 7. Jahrhunderts v. Chr. Bis dahin hatten die Lyder und Ionier kleine Metallklumpen von einem größeren Barren aus Elektron abgehackt. Museumsführerin Simone Endres zeigte den Besuchern aus Oberursel einige Originale davon.
Kolping-Treff im Geldmuseum Falschgeld teilte Museumsführerin Simone Endres an die Teilnehmenden des Kolpingausflugs im Frankfurter Geldmuseum aus. Ohne Kenntnis der Fälschungsmerkmale sind die Noten von echtem Geld kaum zu unterscheiden.


Kolpingtreff Ich bin 30 Jahre alt. Mai 2023

Großer Andrang bei Arbogast-Fotos

Zu einem wahren Publikumsrennen wurde der Kolpingtreff am 30. Mai im Kulturcafé Windrose. Die Arbeitsgruppe Fotoarchiv Arbogast innerhalb des Geschichtsvereins bestehend aus Christel Calmano-Wiegand, Norbert Wiegand und Dr. Walter Lotz zeigte Aufnahmen aus dem alltäglichen und dem religiösen Leben der Stadt, die der Journalist Karl Heinz Arbogast vor Jahrzehnten aufgenommen hatte. 75 Gäste halfen beim Identifizieren der dargestellten Ereignisse und Personen und füllten den Vortragsraum zum Bersten.


Zum Catering-Jubiläum ein Geschenk aus Tansania

 

2023-05-08 Eheleute Ernst Alfons Happel Lilo Ernst Tansania Gewänder Bunte Gewänder aus Ostafrika überreichten die Kolping-Mitglieder Alfons Happel (links im Bild) und Lilo Netz (rechts) den Eheleuten Hildegard und Ronald Ernst anlässlich ihres Betriebsjubiläums. Sie sind Geschenke der dankbaren Heilig-Geist-Schwestern vom Fuße des Kilimandscharo. Foto: Kolpingsfamilie Oberursel

Zwanzig Jahre Catering feierten die Eheleute Ronald und Hildegard Ernst am 6. Mai 2023 mit großem Publikum der Strackgasse. Zehn Jahre davon führten sie die Pfarrstube Sankt Ursula im Pfarrer-Hartmann-Haus, wo sie Hausmeister waren. Danach machten sie selbstständig weiter. Fast jedes Jahr richteten die beiden Kolping-Mitglieder für die Kolpingsfamilie Oberursel ein Benefizessen für gute Zwecke aus. Bekannt wurde es unter der Bezeichnung Grünkohl-Essen und lockte in einer neuen Form als mobile Mahlzeit in diesem Jahr mehr als 250 Gäste an.
Die Oberurseler Kolpingfamilie nutzte das Jubiläum, um sich bei den Eheleuten in besonderer Form zu bedanken. 2022 hatte das Grünkohl-Essen 1.650 Euro erbracht, die aber Corona-bedingt erst im März dieses Jahres von Vorstandsmitglied Alfons Happel direkt in Tansania an die Heilig-Geist-Schwestern übergeben werden konnten. Genauer gesagt ging es an das von den Schwestern betriebene Charlotte-Hospital in der Kreisstadt Sanya Juu. Es ist nach der aus Oberursel stammenden Schwester Charlotte Jahnel benannt. Dessen Leiterin Schwester Josefa gab Alfons Happel zwei einheimische Gewänder mit, eine Kanga aus bedruckter Baumwolle und einen karierten Massai-Umhang.
Zusammen mit Kolping-Mitglied Lilo Netz übergab Happel die Gewänder am Samstag an die Eheleute. Tragen werden sie sie nicht, aber als Ansporn für weitere gute Taten und Andenken in Ehren halten.








Neuer Männerchor Oberursel sucht Nachwuchs und Auftritte

Der neue Vorstand des Männerchors Oberursel Der erste Vorstand des neu gebildeten Männerchors Oberursel: V.l.n.r. Günther Klug, Dr. Christoph Müllerleile, Hans-Dieter Vosen, Wolfgang Gannon, Manfred Moses, Robert Mag, Michael Schlosser, Norbert Hartert und Joachim Möller.

Zwei traditionelle Männerchöre haben sich Mitte April offiziell zum „Männerchor Oberursel“ zusammengeschlossen, um gemeinsam zukunftsfähig zu bleiben. Die neue Formation ist aus dem 1887 gegründeten Kolpingchor und dem 1932 entstandenen Bommersheimer Mag‘schen Männerchor hervorgegangen. Der Verein umfasst 70 Mitglieder, darunter 35 aktive Sänger. Weitere Sänger und Auftrittsmöglichkeiten sind willkommen.
Beide Chöre waren sich schon seit drei Jahren durch gemeinsame Chorproben und Auftritte nähergekommen. Die Mitgliederversammlungen der Kolpingsfamilie Oberursel, zu deren Abteilungen der Chor seit Gründung gehörte, und des Mag’schen Männerchors ebneten den Weg zum gemeinsamen Männerchor. Alle aktiven Sänger des Kolpingchors traten dem Mag’schen Männerchors bei. Auf diese Weise musste kein neuer Verein gegründet werden. Auf der ersten gemeinsamen Mitgliederversammlung am 15. April in der Burgwiesenhalle wurden der neue Name und entsprechende Änderungen der Satzung beschlossen. Dort steht jetzt, dass der umbenannte Verein die Tradition der Vorgängervereine fortsetzt. Das bedeutet, dass auch deren Jubiläen gefeiert und die Dauer der Mitgliedschaften angerechnet werden.
Zum Vorsitzenden des Männerchors Oberursel wurde der bisherige Vorsitzende des Mag’schen Männerchors, Robert Mag, gewählt, zum Stellvertreter Joachim Möller. Kassenführer ist Wolfgang Gannon, Schriftführer und Geschäftsführer Norbert Hartert. Beide hatten diese Ämter schon beim Mag‘schen Männerchor inne.
Zu Beisitzern wählte die Versammlung Günther Klug, Manfred Moses, Dr. Christoph Müllerleile, Michael Schlosser und Hans-Dieter Vosen. Ständiges Mitglied des Vorstands ist der Chorleiter Alexander Launspach. Kassenprüfer sind Manfred Pleines und Heinz Kopp, Ersatzprüfer ist Manfred Friedrich.
Zu Ehrenmitgliedern wählte die Versammlung den bisherigen Vorsitzenden des Kolpingchors, Klaus Schneider, und den langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden des Mag’schen Männerchors, Gerhard Sucker. Der Ehrenvorsitzende des Mag’schen Männerchors, Manfred Boll, bleibt Ehrenvorsitzender des neubenannten Vereins.
Zur zentralen Ehrungsveranstaltung des Hessischen Sängerbundes hat der Verein Gerhard Sucker für 29 Jahre Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender, Norbert Hartert für 26 Jahre als Schriftführer und Robert Mag für 14 Jahre als Vorsitzender angemeldet. Außerdem werden dort Ludwig Steyer für 75 Jahre, Norbert Hartert für 27 Jahre, Wolfgang Gannon und Herbert Petzold für jeweils 25 Jahre aktives Singen geehrt.
Der Männerchor Oberursel ist in diesem Jahr bei mehreren Auftritten zu hören, zum Beispiel beim Brunnenfest, Weinfest, Herbsttreiben und rund um die Adventstage. Gerne lassen sich die Sänger auch zu Gedenkveranstaltungen und Familienfeiern buchen, so Vorsitzender Robert Mag. Jederzeit willkommen ist sängerischer Nachwuchs. Die Proben sind jeweils mittwochs um 19:30 Uhr im Pfarrheim Liebfrauen. Näheres auf der Webseite www.maennerchor-oberursel.de


Kolpingtreff am 18. April 2023

Schmetterlinge und Blüten bei jedem Wetter

Insektenvielfalt Insekten stellen 70 Prozent aller bekannten Arten von Lebewesen auf der Welt. Fachführerin Annette Jung erläutert das den Kolping-Besuchern aus Oberursel sehr anschaulich.

Es blühte und flatterte auf allen Bäumen und Sträuchern, als der Dienstag-Treff der Oberurseler Kolpingsfamilie am 18. April 2023 das Blüten- und Schmetterlingshaus im Frankfurter Palmengarten besichtigte. Die Biologin Annette Jung von der „Grünen Schule“ der Einrichtung führte die Gäste in das 600 Quadratmeter große Gebäude, ein Gewächshaus bestehend aus einem Kalt- und einem Warmhaus, das Ausgangspunkt für Erkundungen im Reich der Insekten ist und Interessierten aller Altersstufen Neues bietet.
Unter der Leitung von Heribert Decker spazierten die Besucherinnen und Besucher aus Oberursel zwischen Bananenfaltern, Passionsblumenfaltern und Blauen Morphofaltern umher und konnten die letzten der Saison beim Entfalten ihrer farbenprächtigen Schuppenflügel beobachten. Sie kamen gerade noch rechtzeitig, denn das Schlüpfen ist auf bestimmte Jahreszeiten beschränkt.
Neben grundlegenden Informationen zum Thema Bestäuben und der Frage, was überhaupt alles in einer Blüte steckt, verdeutlicht die Ausstellung die faszinierende Vielfalt, die sich im Laufe von vielen Millionen Jahren durch mannigfacher Wechselbeziehungen zwischen Blüten und ihren Bestäubern entwickeln konnte. Interessant ist, womit Pflanzen ihre Bestäuber anlocken und täuschen, und wie Pflanzen wie der Ginkgo-Baum bei ihrer Vermehrung auch ganz ohne Insektenhilfe mit einer Prise Wind auskommen.

Schmetterlinge hautnah Oberurseler Besucherinnen betrachten die Falter im Schmetterlingshaus ganz aus der Nähe. Sie sind so zahlreich, dass trotz der vielen Blüten zugefüttert werden muss.













Kolping-Treff auf dem Friedhof am 28. März 2023

Im Rahmen des Kolping – Treffs besuchte die Kolpingsfamilie Oberursel am 28. März 2023 den Alten Friedhof und stellte dort an 30 Gräbern verstorbener Kolping-Mitglieder Kerzen auf. Beim Rundgang wurde auch auf prominente Oberurseler Bürgerinnen und Bürger hingewiesen, die auf dem Friedhof bestattet sind. Foto: Heribert Decker


Kolpingtreff am 28. Februar 2023

Gleiche Rechte für Männer und Frauen in der katholischen Kirche

Vortrag von Dr. Barbara Wieland am 28. März 2023 beim Oberurseler Kolping-Treff im Kulturcafé Windrose über die Synodalversammlung. Gesprächsleitung Heribert Decker.. Vortrag von Dr. Barbara Wieland am 28. März 2023 beim Oberurseler Kolping-Treff im Kulturcafé Windrose über die Synodalversammlung. Gesprächsleitung Heribert Decker.

Das Thema „Sexuelle Gewalt in der katholischen Kirche und Umgang mit Tätern“ dürfte wieder im Mittelpunkt der öffentlichen Darstellung der fünften und letzten Synodalversammlung stehen, die vom 9. bis 11. März in Frankfurt am Main stattfindet. Dr. Barbara Wieland vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken ist dort Delegierte und erklärte beim Kolpingtreff am 28. Februar im Kulturcafé Windrose die komplizierten Wege, die solche Themen durch die synodalen Gremien nehmen, bis reformorientierte Ergebnisse erzielt werden.
Vor dreißig interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern berichtete sie fast zwei spannende Stunden lang darüber, was auf der Tagesordnung steht und Aussicht auf Beratung hat. Wichtig sei, dass das Thema „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ Priorität genieße, ergänzt um einen Handlungstext zum Thema „Maßnahmen gegen Missbrauch an Frauen in der Kirche“, ein Aspekt, der bisher vernachlässigt oder bewusst verschwiegen worden sei.
Erneut gehe es darum, dass Frauen in der katholischen Kirche wie Männer Zugang zu Weiheämtern haben und mit den gleichen Rechten und Pflichten ausgestattet sein sollten. Davon sei die Kirche aber noch weit entfernt, vor allem weil die römische Kurie in Rom in fast allem letzte Entscheidungsrechte habe und eher daran interessiert sei, die Einheit der Kirche zu wahren als den regionalen Forderungen der Gläubigen nachzukommen.
Spannend werde, was von den Handlungstexten „Segensfeiern für Paare, die sich lieben“ und „Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt“ übrigbleibe. Zu den Dauerthemen gehöre die priesterliche Existenz und hierbei besonders der Zölibat der Priester.
Ob die Synodalversammlung mit Hoffnung oder Enttäuschung endet, könne niemand voraussagen. Die Tagesordnung sei sehr dicht, Wortmeldungen seien normalerweise auf eine Minute beschränkt, und eine Gelegenheit, nicht ausdiskutierte Fragen in diesem Rahmen erneut zu beraten, gebe es auf absehbare Zeit nicht mehr, allenfalls in dem neu zu bildenden Synodalausschuss, dem die Referentin ebenfalls angehören wird.
Der Gesprächstreff, den Heribert Decker leitete, wurde immer wieder durch Fragen von Teilnehmern unterbrochen. Ökumene, so erfuhren sie, spielt bei der Synodalversammlung keine Rolle. Hier geht es um rein katholische Angelegenheiten, und die machen auch Gutgläubigen, so war die Referentin zu verstehen, das Leben schon schwer genug.


Schuhsammlung 2022/23 lässt nach

Zum sechsten Mal sammelte die Kolpingsfamilie Oberursel von Anfang Dezember bis Ende Januar gebrauchte Schuhe. Die Ergebnisse waren nicht so erfolgreich wie in den letzten Jahren. Offenbar haben die Spenderinnen und Spender ihre Schuhvorräte während der Pandemie .inzwischen ausgeräumt. Immerhin kamen noch 62 Kisten mit 1.366 paar Schuhen zusammen, die zusammen 1.430 Kilo wogen. Sie gehen über den kolpingeigenen Schuhvertrieb "Shuuz" und werden überwiegend in Afrika, Nahost und Osteuropa vermarktet. Wie in den vergangenen Jahren waren wieder Alfons Happel und Lilo Netz maßgeblich an der Aktion beteiligt.


Grünkohlessen 2023 erbrachte 1.400 Euro

Guten Zuspruch fand ein öffentliches Grünkohl-Essen, das die Oberurseler Kolpingsfamilie Mitte Januar veranstaltete. Ronald und Hildegard Ernst konnten mit ihrer Firma Oberursel Catering insgesamt 253 Portionen des Gerichts verkaufen, 215 mobil am 14. und 15. Januar und 38 am 17. Januar im Pfarrer-Hartmann-Haus. Für jede Portion spendete die Cateringfirma 4 Euro, insgesamt also 1012 Euro. Weitere Spenden in Höhe von 388 Euro gingen zusätzlich ein, so dass 1.400 Euro an Kolping International für das Projekt „Startkapital Ziege“ in Afrika überwiesen werden konnten. Lilo Netz und Alfons Happel übernahmen die Betreuung des Essens im Pfarrer-Hartmann-Haus.



Kolpingtreff am 31. Januar 2023

Oberursel bleibt nur durch Rücksichtnahme lebenswert

 

Erster Stadtrat Christof Fink (rechts) mit Heribert Decker vom Kolpingvorstand. Foto: Kolping Oberursel Erster Stadtrat Christof Fink mit Heribert Decker vom Kolpingvorstand. Foto: Kolping Oberursel

„Erstickt Oberursel im Verkehr?“ war die provozierende Frage, die über einem Gespräch mit Oberursels Erstem Stadtrat Christof Fink beim „Kolping-Treff“ am 31. Januar 2023 im Kulturcafé Windrose stand. Nur wenn alle Verkehrsteilnehmer sich rücksichtsvoll verhielten, die Akzeptanz geltender Regeln hoch und die Sicherheit gewährleistet sei, mache es Spaß, sich in Oberursel aufzuhalten, meinte der für Brand- und Zivilschutz, Einwohnerservice, Ordnung und Sicherheit und für Familie, Bildung und Soziales zuständige Dezernent.
Fink zitierte aus dem von der Stadtverordnetenversammlung im Juli 2021 beschlossenen „Verkehrlichen Leitbild“. Danach müsse der Verkehrsfluss für alle Verkehrsmittel gesichert sein, Fuß-und Radverkehr sollten sicher auf durchgängigen Wegen geführt, der öffentliche Personennahverkehr müsse attraktiver werden, das Verkehrsaufkommen im motorisierten Individualverkehr (MIV) dürfe nicht weiter ansteigen, Potenziale der Verkehrsmittelvernetzung und Digitalisierung müssten konsequent genutzt werden.
An der Formulierung der Ziele seien die Bürgerinnen und Bürger der Stadt umfassend beteiligt worden. Natürlich sei es nicht leicht, sie in der Praxis umzusetzen. Wie ein Teilnehmer des von zwanzig Interessierten besuchten öffentlichen Gesprächs meinte, herrschen in Oberursel was Respekt und Rücksichtnahme betrifft im Vergleich zu Frankfurt geradezu paradiesische Verhältnisse. Allerdings, so meinten andere, gebe es Verbesserungsbedarf. So dürfe nicht mehr geduldet werden, gewohnheitsmäßig auf Bürgersteigen zu parken. Auch das Abstellen von Fahrzeugen auf beiden Seiten schmaler Straßen sollte nach dem Vorbild der Usinger Straße eingeschränkt werden. Abschreckendes Beispiel sei die Goethestraße, auf der sich ein- und ausfahrende Fahrzeuge gegenseitig blockierten.
Ein Teilnehmer aus der Rotbornstraße beklagte, dass große Limousinen aus den angrenzenden Neubaugebieten trotz Geschwindigkeitsbeschränkung mit hoher Geschwindigkeit diesen Weg passieren. 





  

 
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